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Im Juni könnte es klappen

ATSV hat Kandidaten für den Vereinsvorsitz im Auge
Von Christa Neckermann.

Lange war man beim ATSV Scharmbeckstotel „oben ohne“, nämlich ohne Vereinsvorsitzenden und dessen/deren Stellvertreterin. Auch die Jahreshauptversammlung des Vereins wurde zunächst, wie in den vergangenen Jahren auch schon, von Maren Binnemann und Anke Eisenmenger kommissarisch geleitet. Und auch diesmal sah es bei Punkt sechs der Tagesordnung, Wahlen, schlecht aus.
Zum einen war nur ein sehr geringer Prozentsatz des 942 Mitglieder zählenden Vereins überhaupt im Vereinsheim erschienen, zum anderen hatten diejenigen, die erschienen waren, bis auf wenige Ausnahmen bereits Vorstandsposten inne oder inne gehabt. Nach Vorstellung des Kassenberichts und der erfolgten Entlastung des Vorstandes konnten sich die Vereinsmitglieder mit dem leidigen Thema Wahlen beschäftigen.
Gesucht wurden sowohl ein oder eine erste Vorsitzende, ein oder eine zweite Vorsitzende, die Schriftführerin, ein stellvertretender Kassenwart, ein stellvertretender Schriftführer, ein Sportwart und ebenso ein Kassenprüfer.
Zunächst gab es für den ersten und zweiten Vorsitzenden keine Vorschläge. Schriftführerin Lisa Ramdor wurde jedoch einstimmig wiedergewählt. Ein stellvertretender Kassenwart konnte auch nicht gefunden werden, sodass Anke Eisenmenger ihr Amt weiterhin allein ausüben muss, und auch Lisa Ramdor wird sich nicht auf einen stellvertretenden Schriftführer verlassen können. Sportwart Oliver Reiß hingegen wurde einstimmig wiedergewählt, auch Jugend- und Gerätewartin Maren Binnemann erhielt bei ihrer Wiederwahl die volle Anzahl der anwesenden Stimmen.
Martin Schröder wurde als Kassenprüfer vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Auch der Ehrenrat wurde in seiner Gesamtheit von den anwesenden Vereinsmitgliedern bestätigt, ebenso die jeweiligen Spartenleiter. Allerdings verlässt Tobias Schindler das Team mit sofortiger Wirkung, er wird jedoch die Fußballsparte noch kommissarisch bis zum 31. März dieses Jahrs leiten.
Dann brachte jedoch ein Mitglied noch einen Vorschlag für einen Vereinsvorsitzenden ein. Allerdings müssen hier noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, doch dann könnte der neue Mann an der Spitze ab Juni die Vereinsführung – bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zunächst kommissarisch – übernehmen. Diesem Vorschlag stimmten die Anwesenden zu, sodass die nachfolgenden Punkte der Jahreshauptver-sammlungsagenda erheblich entspannter abgehandelt werden konnten.
Für die Jahresplanung 2019 steht ein weiterer Arbeitsdienst für die Fußballherren an. Der im vergangenen Jahr neu gepflasterte Weg soll nun noch bis zu der Tribüne weitergeführt werden. Die vielen Äste und Zweige, die fleißige Helfer vom Platz entfernt haben, sollen in einem vereinsinternen „Osterfeuer“ vernichtet werden. Der Förderverein der Damen und Juniorinnen wird dabei die Bewirtung übernehmen.
Der Rasenmäher am Sportplatz ist stark in die Jahre gekommen, es ist zweifelhaft, ob die benötigten Teile zu den Reparaturen überhaupt noch beschafft werden können. Ein Vorschlag lautet daher, statt eines Ersatzes, der etwa 80.000 Euro kosten würde, lieber je zwei Mähroboter pro Platz anzuschaffen und einen kleinen Rasenmäher für die verbleibenden Flächen zu kaufen. Diese Kosten würden sich etwa auf 20.000 Euro belaufen.
Erfreulich war auch die Vergabe der Sportabzeichen. Zwar war der Vorstand ein wenig enttäuscht darüber, dass nur zwölf Erwachsene die Chance genutzt hatten, das Sportabzeichen abzulegen. Bei den Schülern hatten immerhin 67 Nachwuchssportler teilgenommen, von denen 44 alle Bedingungen erfüllten und die Sportabzeichen bereits durch ihre Schulen ausgehändigt bekommen haben.
Bei den Erwachsenen hatte Rolf Gerlach zum 41. Mal das Sportabzeichen abgelegt, Andrea Glaß war 31 Mal dabei gewesen, Uwe Gerlach 29 Mal.
Auch Frank und Anke Eisenmenger konnten eine Urkunde in Empfang nehmen, ebenso wie Maren Binnemann und Katrin Gerlach.
Auch 2019 will sich der ATSV an der Aktion „OHZ räumt auf“ beteiligen, die am 6. April ab 10 Uhr stattfindet. Des Weiteren stellt der Verein Überlegungen an, einen oder mehrere weitere Übungsräume zu schaffen, da besonders der Gesundheitssport nachgefragt wird.