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„Zeitung lesen verbessert das Allgemeinwissen“

Volksbank-Azubis lesen den WESER KURIER
Von Christa Neckermann

Osterholz-Scharmbeck. Banken wollen gut informierte Angestellte, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden in der Region verständnisvoll reagieren können. Tageszeitungen wünschen sich engagierte Leser, die die für die Leser bereitgestellten Informationen über ihre Abos abrufen. Mit der Aktion „Azubis lesen Zeitung“, die der WESER KURIER seit 2010 in Zusammenarbeit mit derzeit acht lokalen Unternehmen durchführt, verbinden sich das Wünschenswerte auf das vergnüglichste mit dem Nützlichen: Die Teilnehmer bekommen ein Jahr lang ihr Zeitungs-Abo von ihrem Arbeitgeber gesponsert, darüber hinaus haben die jungen Leute Zugang zu Weser-KURIER Plus, das bedeutet, das E-Paper über Smartphone, Tablet oder PC lesen zu können, eine News-App und Zugang zum Nachrichtenportal weser-kurier.de sowie zum Zeitungsarchiv und vielem mehr.
„Zeitung lesen verbessert die Allgemeinbildung, das konnten entsprechende Untersuchungen belegen“, hob Volksbank-Vorstandsmitglied Jan Mackenberg bei der Einstiegsveranstaltung für den neuen Azubi-Jahrgang in das einjährige Projekt hervor. Vom WESER-KURIER waren Chefredakteurin Silke Hellwig und Dialogmarketing-Manager Matthias Alberding zusammen mit der Geschäftsführerin des Osterholzer Zeitungsverlages, Angelika Saade, in die Volksbank gekommen um die zehn angehenden Bankkaufleute mit den Spielregeln vertraut zu machen.
„Ziele des Projektes sind die Stärkung des Allgemeinwissens, der Ausbau des Konzentrationsvermögens, der Lesekompetenz und des sprachlichen Ausdrucks sowie die Steigerung des Interesses an tagesaktuellen Themen und lokalen Inhalten“, erklärte Silke Hellwig. Dafür ließen sich für diese Projekt messbare Erfolge nachweisen, und zwar unabhängig von der vorher erlangten Vorbildung: Egal, ob Abitur oder Fachhochschulreife, Realschul- oder Hauptschulabschluss, in den vergangenen Jahren hatte sich nach Abschluss des Projektes das Allgemeinwissen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern signifikant verbessert.
Damit jedoch dieser Erfolg messbar wird, sollen die jungen Leute ab dem 11. Februar alle 14 Tage einen Wissensquiz bestehen. Das Quiz wird online abgehalten, die Auswertung erfolgt quartalsweise. Dabei müssen die jungen Leute Fragen beantworten, die sich auf verschiedene Artikel der Hauptausgabe des WESER-KURIER beziehen. Für die Fragen ist Chefredakteurin Silke Hellwig persönlich verantwortlich, bekannte sie schmunzelnd. „Selbst, wenn ich Urlaub mache oder krank bin – die Fragen für Sie zu entwickeln nimmt mir keiner ab!“
Fünf Fragen sind es, die zu allen Bereichen des WESER-KURIER gestellt werden, für die Beantwortung im Quiz haben die jungen Leute gerade mal 30 Sekunden Zeit. Ein direktes Feedback erfolgt sofort nach Eingabe der Antwort und die Teilnahme ist nur einmal pro Quiz möglich. Damit die vier jungen Damen und die sechs jungen Herren der Volksbank auch gleich schon mal einen Eindruck der Fragen bekamen, die da auf sie zukommen könnten, gab Matthias Alberding ihnen einige Beispielfragen mit auf den Weg: „In Bremen und Niedersachsen gibt es deutlich mehr Zuzüge und Anträge auf die deutsche Staatsbürgerschaft aus einem europäischen Land, das derzeit von einer politischen Krise gebeutelt wird.“ – „Das sind die Briten!“, kam es blitzschnell aus den Reihen der jungen Leute zurück.
Natürlich waren die Zeitungsleute auch interessiert zu erfahren, welchen „Lese-Hintergrund“ die Auszubildenden haben. Wird zuhause Zeitung gelesen? Wie sieht es mit dem Lesen von Büchern aus? Viele der jungen Leute bekannten, eher ihre digitalen Geräte zu nutzen, um sich über die Vorkommnisse in der Welt zu informieren. „Aber damit erfahren Sie nicht, was in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht – welche Unternehmen schließen, welchen Einzelhändler neu aufmachen und wie sich die Wirtschaft in Ihrem Lebensumfeld entwickelt“, machte Silke Hellwig klar. Darüber zu berichten ist die Aufgabe der Stadteil- und Regionalausgaben des WESER-KURIER. Mit einer Auflage von 150 000 Zeitungen erreicht der WESER-KURIER mit seinen fünf Stadteil-Ausgaben und acht Regionalausgaben im Schnitt etwa 2,7 Leser pro Zeitung.
Welche Teilnehmer sich dann am fleißigsten am Quiz beteiligten oder die meisten richtigen Antworten gaben haben die Möglichkeit, ein IPad zu gewinnen. Zusätzlich lädt der WESER-KURIER die jungen Leute zweimal jährlich zu einer kostenlosen Veranstaltung, etwa einem Theaterbesuch, ein, auch ein Ausflug in das Druckzentrum ist angedacht. Und egal, ob IPad oder nicht – die eigentlichen Gewinner dieser Aktion sind in jedem Fall die Auszubildenden, denn „Lesen schadet der Dummheit“.

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